Zahnröntgen

Der richtige Durchblick

Zahnprobleme sind auch bei Hunden und Katzen ein gängiges Thema und neben Impfungen der häufigste Grund, warum Tierbesitzer den Tierarzt aufsuchen.

Im Zuge der klinischen Untersuchung werden die Maulhöhle inspiziert, Veränderungen erkannt und ein Behandlungsplan erstellt.

 

Zur optimalen Diagnostik von Zahnerkrankungen ist die Aufnahme von intraoralen Röntgenaufnahmen unerlässlich. Bei der Inspektion der Maulhöhle sieht man nur einen Teil der Zähne, die Zahnkrone. Die Wurzeln und der Kieferknochen können nur mittels Dentalröntgen beurteilt und auf Veränderungen untersucht werden. Dieser diagnostische Schritt ist zur Einschätzung des weiteren Handlungsbedarfes und zur Erstellung eines Therapieplanes notwendig und wird in einer leichten Narkose („Sedierung“) durchgeführt.

 

 

 

 

 

 

 

 

FORL (Feline Odontoklastische Resorptive Läsionen)

Circa 70% aller Katzen leiden an der schmerzhaften Zahnerkrankung FORL (Feline Odontoklastische Resorptive Läsionen), bei der sich der Zahn sowie die Zahnwurzel langsam abbauen. Allerdings kann diese Erkrankung nur bei ca. 12 % der Katzen durch die klinischen Untersuchung erkannt werden. Hier ist das Dentalröntgen das diagnostische Mittel der Wahl.